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DIE LINKE. Mülheim-Ruhr

Geplanter Abriss der Wohnhäuser an der Wissollstraße in Mülheim

Am Freitag, den 12. Oktober informierte die Bürgerinitiative Wissollstraße mittels einer Plakat-Aktion die zu einer Tengelmann-Betriebsfeier anreisenden Vorstände und Gäste des Hauseigentümers Tengelmann vom geplanten Abriss ihrer Wohnungen.

Die LINKE. Mülheim-Ruhr beteiligte sich gerne an dieser spontanen Aktion. Wie eigentlich steht die Mülheimer SPD und die Mülheimer CDU zum Anliegen der Bürgerinnen und AnwohnerInnen der Wissollstraße?

Am Freitag, den 12. Oktober sorgte die Bürgerinitiative Wissollstraße mit einer Aktion vor ihren Wohnungen gegen den Abriss derselben während einer Betriebsfeier des Konzerns Tengelmann für Aufmerksamkeit. „Kein Abriss der Häuser auf der Wissollstraße“ und „Bezahlbaren Wohnraum erhalten“ war auf den Bannern der Bürgerinitiative Wissollstraße zu lesen, die am Freitag während einer Betriebsfeier des Konzerns Tengelmann insbesondere die leitenden Angestellten und die geladenen Gäste dieser Feierlichkeit auf das bedrohte Weiterbestehen ihrer Häuser aufmerksam machte.

Bezüglich der „Baufälligkeit“ der nunmehr bedrohten Häuser existieren durchaus alternierende Ansichten: Ein vom Konzern unabhängig begutachtender Architekt bestätigte eine solide Bausubstanz, während vom Tengelmann-Konzern beauftragte Gutachter zu der Ansicht gelangten, dass zumindest eines der Häuser baufällig sei. Nun stellt sich die Frage, warum bisher nichts geschehen ist. Bereits vor Jahren wurden leichte – und eigentlich schnell zu behebende – Schäden an einem der Gebäude, welches mittlerweile (nach Konzern-„Initiative“?) leer steht, der Tengelmann-Hausverwaltung gemeldet. Diese Schadensmeldungen der MieterInnen des Hauses in der Wissollstraße wurden vom Hauseigentümer Tengelmann jahrelang konsequent ignoriert. Nun aber wird seitens des Hauseigentümers Tengelmann ausgehend von einem einzigen Wasserrohrbruch die angebliche „Baufälligkeit“ des ganzen Gebäudes „ermittelt“ und von der vermeintlich „maroden Bausubstanz“ des einen Gebäudes direkt auch auf einen quasi nicht erhaltenswerten Zustand aller angrenzenden Häuser geschlossen… Ist nun auch ein Abriss aller weiteren Wohnhäuser in der Umgebung geplant? Auch AnwohnerInnen angrenzender Straßen sind mittlerweile Mitglieder der Bürgerinitiative. Insgesamt betrachtet: Eine doch etwas weitreichende Wirkung eines Wasserrohrbruchs, wie die Mülheimer LINKE meint.

Oder sollte es etwa darum gehen, dass die Häuser der BürgerInnen beim Bau einer „Event-Halle“ sowie beim Errichten einer Garage für Erivan Karl Haubs private Auto-Sammlung auf dem ehemaligen Wissoll-Firmengelände ein wenig störend im Wege stehen? So war auf einem Transparent der aktuellen Protest-Aktion, an der sich die Mülheimer LINKE aus Gründen des Vorrangs von berechtigten – respektive  existenziellen - Bürgerinteressen gegen Konzernabsichten gerne beteiligte, auch zu lesen: „Lieber alte Häuser als alte Autos!“

Auch würde sich noch die folgende Frage stellen: Es scheint – trotz konkreter Anfrage der Bürgerinitiative Wissollstraße – noch keinerlei Antwort der Mülheimer SPD und der Mülheimer CDU vorzuliegen. Wir als Mülheimer LINKE finden es etwas bedauerlich, dass sich gerade diejenigen Parteien, die in etwas höherer Anzahl in den kommunalen Gremien vertreten sind – und deren Einflussmöglichkeiten hier einigermaßen bedeutsam wären -, bisher noch nicht zum Anliegen der Bürgerinitiative Wissollstraße zu positionierten sich entschließen konnten. Eine Positionierung der SPD und der CDU wäre höchstwahrscheinlich auch für viele Mülheimer BürgerInnen und ZeitungsleserInnen interessant. Die MBI, die Mülheimer Bündnis 90/ DIE GRÜNEN und die WIR-Linke stellten sich nach unseren Informationen bereits positiv zum Anliegen der AnwohnerInnen der Wissollstraße. DIE LINKE. Mülheim-Ruhr wird die Forderung der Bürgerinitiative zum Erhalt ihres Wohnraumes auch weiterhin höchst aktiv unterstützen, denn das Ziel einer jeden sinnvoll gestalteten  Kommunalpolitik liegt immer und in jedem Fall – auch in Mülheim - in der Interessensvertretung der in der Kommune lebenden BürgerInnen.

Ein wenig zu kritiklos findet die Mülheimer LINKE die aktuelle Berichterstattung verschiedener Zeitungen unter Schlagwörtern wie „Tengelmann spendet 100.000 Euro“ oder „Der Konzern schenkt der Bürgerschaft 100.000 Euro – 1.000 Euro für jedes Jahr in Mülheim“. Eingedenk der Tatsache, dass auch kik und tedi-discount zum Tengelmann-Konzern gehören und dass man einiges über den Umgang mit den MitarbeiterInnen bei diesen Discountern weiß und besonders auch genügend über die mangelhafte Bezahlung derselben bekannt ist, stellt sich allerdings die Frage, wer hier der eigentliche Spender der 100.000 Euro ist?! Das waren dann wohl doch eher die MitarbeiterInnen von kik und tedi, die in unterbezahlten Arbeitsverhältnissen diesen Mehrwert und Profit für das Unternehmen Tengelmann erst einmal erwirtschafteten. Ein Bericht des TV-Magazins „Panorama“ – auch kritisch Stellung nehmend zur Geschichte des Konzerns - findet sich hier:

www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama_die_reporter/panorama3693.html

Zum aktuellen Geschehen möchten wir als Mülheimer LINKE noch anmerken, dass wir uns des Eindrucks nicht erwehren können, dass der Wachdienst (Security) des Unternehmens Tengelmann gegenwärtig seine Kompetenzen zu überschreiten scheint. So sei es jedem Konzern unbenommen, auf dem jeweils eigentlichen Firmengelände Kontrollen zwecks Betriebssicherheit durchzuführen - kritisch zu beurteilen hingegen ist nach unserer Auffassung immer ein Verhalten, bei dem Wachmänner durch ein ganzes Viertel sowie durch private Gärten „stromern“, mit Taschenlampen in Häuser hineinleuchten und ein Verhalten zeitigen, dass an individuelle Personenkontrollen grenzt. Für ordnungsrechtliche Aufgaben im öffentlichen Raum ist tatsächlich noch immer die Polizei zuständig. Zwar mag manch eine Kompetenzüberschreitung immer auch einer jeweils einzelnen Person zugerechnet werden – doch irren wir sicher nicht in der Auffassung, dass es für eine Konzernleitung jeweils ein Leichtes wäre, bei solcherart übersteigerter Dienstausübung in kürzester Zeit Abhilfe zu schaffen, denn es mag einem „Konzern-Image“ sicherlich auch nicht dienlich sein, wenn eine immer öffentlicher werdende  Diskussion sich auf das Verhalten des Wachdienstes eines Unternehmens kapriziert, anstatt z. B. auf sein Warenangebot. Wenn ein Unternehmen seine Einfahrt mit Hilfe von Wachdiensten in einer Vehemenz absichern möchte, die wir noch nicht einmal von Staatsgrenzen kennen und jedes Mal die Kelle der Wachleute nach oben geht, wenn AnwohnerInnen nach einem Einkauf (bei Tengelmann?) mit ihrem Wagen lediglich zu ihren jeweiligen Wohnhäusern zurückkehren, die ja an der Tengelmann-Zufahrtsstraße stehen, mag ein derart „vorbildliches“ Bemühen um die „Betriebssicherheit“ (von wem wird diese eigentlich bedroht?) noch zum Schmunzeln anregen, eine hierüber hinausgehende „Pflichtversessenheit“ schlägt aber doch recht schnell in eine Belästigung der AnwohnerInnen um, die in dieser Form wahrscheinlich von keiner der beteiligten Parteien als eine positive Form von Nachbarschaft empfunden oder als wünschenswerter mitmenschlicher Umgang bezeichnet werden wird. Hier sollte dringend Abhilfe geschaffen werden! Ansonsten wünschen auch wir dem Unternehmen Tengelmann Fortschritte in jedweder Hinsicht für die nächsten 100 Jahre!  Fotostrecke ansehen


Sitzungstermine des Kreisverbandes

Stand: 21.08.2019

Donnerstag, 22. August 2019, VS (18 Uhr)

Samstag, 14. September 2019, MV (11 Uhr)

Donnerstag, 19. September 2019, VS (18 Uhr)

Donnerstag, 17. Oktober 2019, VS (18 Uhr)

Donnerstag, 14. November 2019, VS (18 Uhr)

VS: Vorstandssitzung (Beginn um 18:00)

MV: Mitgliederversammlung

JHV: Jahreshauptversammlung

im BürgerInnenbüro (Dickswall 14, 45468 Mülheim)

Weitere Veranstaltungen sind hier zu finden.

Arbeitsgruppen

Stand: 16.07.2019

Kommunalwahl AG (zurzeit nur parteiöffentlich):

14. August 2019 18:00

4. September 2019 18:00

25. September 2019 18:00

16. Oktober 2019 18:00

MieterInnen AG:

im BürgerInnenbüro (Dickswall 14, 45468 Mülheim)

Linksjugend ['solid] Mülheim an der Ruhr

Treffen: in der Regel jeden ersten und dritten Montag im Monat um 19 Uhr im BürgerInnenbüro (Dickswall 14, 45468 Mülheim)

Genaue Termine findest du hier.

Kontakt: info@linksjugend-muelheim.de

Facebook-Seite

Roter Stammtisch

Termine (meist jeden 3. Freitag im Monat):

Freitag, 20. September 2019 19:00

Freitag, 18. Oktober 2019 19:00

Freitag, 15. November 2019 19:00

Freitag, 20. Dezember 2019 19:00

immer im BürgerInnenbüro (Dickswall 14, 45468 Mülheim)

Ihr habt Lust, Euch zu informieren oder Fragen zu stellen? Kommt einfach vorbei! Wir freuen uns.

Mitgliederfrühstück

Termine (immer Samstags 10:00):

16. Juni 2018, 18. August 2018, 20. Oktober 2018, 15. Dezember 2018

immer im BürgerInnenbüro (Dickswall 14, 45468 Mülheim)

Jeder bringt was mit und auch Gäste sind herzlich eingeladen!

Hier finden Sie uns!

BürgerInnenbüro Die Linke

Dickswall.14
45468 Mülheim

Montag: 12:00 – 15:00
Dienstag: 11:00 – 14:00
Mittwoch : 11:00-  14:00
Donnerstag: 15:00 – 17:30
Freitag: geschlossen

 

Der Kreisverband ist folgendermaßen schriftlich zu erreichen:

DIE LINKE. Kreisverband Mülheim-Ruhr

c/o Andrea Mobini

Aktienstr. 237

45473 Mülheim an der Ruhr

info@dielinke-muelheim-ruhr.de

Telefon: 0208/44531612 (Andrea Mobini, Kreissprecherin)