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Andreas Marquardt

Gedenkfeier am 27. Januar 2013 aus Anlass der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau am 27. Januar 1945 durch die Rote Armee

Nie wieder Auschwitz – Nie wieder Faschismus

Auf dem Jüdischen Friedhof an der Gracht fand am Sonntag, den
27. Januar 2013 eine Feierstunde zum Gedenken an die Opfer des Nazi-Regimes statt. Anlass war der Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau am 27. Januar 1945 durch die Rote Armee. In der von der Stadt Mülheim u. a. an die Stadtverordneten verschickten Einladung wird die „Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau am 27. Januar 1945 durch die Alliierten“ genannt. Hier wäre nach unserer Auffassung eine etwas genauere Darstellung der historischen Fakten wünschenswert gewesen. Statt einer nur allgemeinen Erwähnung der „Alliierten“ hätte die Kommune Mülheim an der Ruhr aus Gründen der Aufklärung und der politischen Bildung im Anschreiben auch erwähnen sollen, von wem genau das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau befreit wurde:

Zuerst wurde das Hauptlager Monowitz am Vormittag des 27. Januar 1945 durch die sowjetischen Truppen, d. h. durch die 322. Infanteriedivision der 60. Armee der I. Ukrainischen Front unter dem Oberbefehl von Generaloberst Pawel Alexejewitsch Kurotschkin, befreit. Von den dort zurückgelassenen 600 bis 850 der nunmehr ehemaligen Gefangenen des Konzentrationslagers starben trotz medizinischer Hilfe 200 in den Folgetagen an Entkräftung. Das Stammlager und das Lager Auschwitz-Birkenau wurden ebenfalls durch die Soldaten der 322. Division am frühen Nachmittag des 27. Januar befreit. In Birkenau waren fast 5.800 kranke Häftlinge, unter ihnen fast 4.000 Frauen, unversorgt zurückgeblieben. In den Baracken richtete die Rote Armee Feldlazarette ein, in denen die an Unterernährung und Krankheiten leidenden Menschen versorgt wurden. Zurückgelassen wurden von den Schergen des Nazi-Regimes auch über eine Million Kleidungsstücke, 45.000 Paar Schuhe und sieben Tonnen-Menschenhaar.

Teilgenommen hatten am Gedenktag u. a. die Jüdische Gemeinde Duisburg-Mülheim-Oberhausen, die Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld, Mülheimer SchülerInnen, Mülheimer Mitglieder der Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes - Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA), Vertreter des Kreisverbandes DIE LINKE. Mülheim-Ruhr, der Mülheimer Partei Bündnis 90 / Die Grünen, der MBI und anderer Parteien sowie viele Bürgerinnen und Bürger. In den Redebeiträgen wurden nicht nur Ereignisse und Persönlichkeiten aus der Geschichte zitiert, sondern auch die aktuellen neofaschistischen Umtriebe der Gegenwart angesprochen. Beeindruckend waren die Beiträge einiger jüngerer MülheimerInnen, die insbesondere über die Haftbedingungen in den Konzentrationslagern sprachen und diese nicht als Haft sondern mit den Worten „mittelalterliche Folter“ bezeichneten. Kränze niedergelegt wurden von der Jüdischen Gemeinde, von der Stadt Mülheim an der Ruhr und von der VVN-BdA / Kreisvereinigung Mülheim.

Während der Kranz der Jüdischen Gemeinde Duisburg – Mülheim/Ruhr – Oberhausen diese Aufschrift selbst trug und eingedenk des Anlasses ohne jedes weitere Wort blieb, war auf der Schleife der Stadt Mülheim „In ehrendem Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus“ zu lesen. Die Kranzschleife der VVN-BdA / Kreisvereinigung Mülheim trug die Auschrift: „Nie wieder Auschwitz – Nie wieder Faschismus“. In diesem Jahr 2013 ist auch der achtzigjährige Jahrestag der Machtübertragung an Hitler am 30. Januar 1933 zu verzeichnen – unter hoher, die NSDAP fördernde und mit Geldmitteln unterstützende, Beteiligung der Wirtschaft und der Industrie insbesondere aus dem Ruhrgebiet aufgrund finanzieller Gewinnerwartungen. Somit wäre beim Gedenktag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau am 27. Januar 1945 immer auch die Frage zu stellen, wie es hierzu kommen konnte. Auch gegenwärtig existiert noch eine starke und mächtige Rüstungsindustrie, Kriege werden weiterhin geführt. Die Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes / Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten setzt sich nicht zuletzt für eine umfassende Friedenspolitik ein: „Nie wieder Krieg – Nie wieder Faschismus!“

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Stand: 21.08.2019

Donnerstag, 22. August 2019, VS (18 Uhr)

Samstag, 14. September 2019, MV (11 Uhr)

Donnerstag, 19. September 2019, VS (18 Uhr)

Donnerstag, 17. Oktober 2019, VS (18 Uhr)

Donnerstag, 14. November 2019, VS (18 Uhr)

VS: Vorstandssitzung (Beginn um 18:00)

MV: Mitgliederversammlung

JHV: Jahreshauptversammlung

im BürgerInnenbüro (Dickswall 14, 45468 Mülheim)

Weitere Veranstaltungen sind hier zu finden.

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Stand: 16.07.2019

Kommunalwahl AG (zurzeit nur parteiöffentlich):

14. August 2019 18:00

4. September 2019 18:00

25. September 2019 18:00

16. Oktober 2019 18:00

MieterInnen AG:

im BürgerInnenbüro (Dickswall 14, 45468 Mülheim)

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Treffen: in der Regel jeden ersten und dritten Montag im Monat um 19 Uhr im BürgerInnenbüro (Dickswall 14, 45468 Mülheim)

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immer im BürgerInnenbüro (Dickswall 14, 45468 Mülheim)

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Dickswall.14
45468 Mülheim

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Dienstag: 11:00 – 14:00
Mittwoch : 11:00-  14:00
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Der Kreisverband ist folgendermaßen schriftlich zu erreichen:

DIE LINKE. Kreisverband Mülheim-Ruhr

c/o Andrea Mobini

Aktienstr. 237

45473 Mülheim an der Ruhr

info@dielinke-muelheim-ruhr.de

Telefon: 0208/44531612 (Andrea Mobini, Kreissprecherin)