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DIE LINKE. Mülheim-Ruhr

Demo UmFAIRteilen in Bochum und vielen weiteren Städten

Der Kapitalismus ist am Ende, es fehlt nur noch an seiner Beseitigung

Am Samstag, den 29. September fand in Bochum die große Demo „Pott umFAIRteilen – Reichtum besteuern“ statt. Nicht nur in Bochum gingen die Menschen auf die Straße, sondern auch in vielen weiteren deutschen Städten. Nicht alleine in Deutschland setzten sich etliche zehntausende Menschen gegen die kapitalistischen Interessensvertreter zur Wehr, sondern auch in vielen anderen Staaten wurde dem Kapitalismus eine klare Absage erteilt.

Die Demo in Bochum wurde von sehr vielen Menschen und Organisationen unterstützt. Zum Trägerkreis gehörten der ver.di Bezirk Bochum Herne, der Kinder- und Jugendring Bochum e. V., der Sprecherkreis „Bochumer Bündnis für Arbeit und soziale Gerechtigkeit“, der PARITÄTISCHE – Kreisgruppe Bochum und Herne, die IG Metall Bochum-Herne, der DGB Stadtverband Bochum, das Institut für Kirche und Gesellschaft der EKvW, das Kulturzentrum Bahnhof Langendreer sowie der IFAK e. V. (Verein für multikulturelle Kinder- und Jugendhilfe und Migrationsarbeit). Zusätzlich waren noch zahlreiche weitere Vereine, Organisationen und Parteien beteiligt, wie z. B. das Herner Sozialforum, attac Bochum, das Bochumer Forum für Antirassismus und Kultur, Occupy Bochum, die alevitische Jugend Bochum, DIE LINKE. Bochum, die Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt Bochum, DIE LINKE. Kreisverband Herne / Wanne-Eickel und DIE LINKE. Ratsgruppe Herne.

Der Kreisverband DIE LINKE. Mülheim-Ruhr hatte sich am Mülheimer Hauptbahnhof getroffen und war gemeinsam nach Bochum gefahren, um lautstark gegen den Sozialabbau seitens der „Troika“ und gegen die Demokratie zerstörenden EU/EZB/IWF-Maßnahmen sowie gegen das Auseinanderdriften Europas in wirtschaftlich voneinander deutlich getrennte „Zonen“ zwecks besserer Spekulationsmöglichkeiten im Sinne der „Märkte“, d. h. deren milliardenschwerer Profiteure, der Kartelle und der Konzerne sowie der „Investment“-Banken zu demonstrieren.

Eine erste Auftaktkundgebung fand um 12 Uhr am Bochumer Hauptbahnhof statt. Hier spielte eine Bochumer Blasmusik-Combo und es gab einen Kreativ-Bereich zum Mitmachen. Jede/r konnte hier eigene Plakate und T-Shirts mit Schriftzügen und gemalten Bildern ausstatten oder z. B. eigene Buttons produzieren. Man könnte diesen kreativen Part der Demo eventuell auch in symbolischer Weise so verstehen, dass jeder Mensch tagtäglich persönlich dazu aufgerufen ist, den kontinuierlich sich verschärfenden Verwerfungen des Kapitalismus` entschieden entgegenzutreten, um sich stattdessen für den Aufbau einer besseren anti-kapitalistischen Gesellschaft stark zu machen und eine neue Form eines anderen menschlicheren Zusammenlebens kreativ mitzugestalten.

Schon ein kurzer Blick auf viele aktuelle Lebensverhältnisse in Italien, Portugal, Spanien oder Griechenland führt zu der Erkenntnis: Der Kapitalismus ist am Ende, es fehlt nur noch an seiner Beseitigung. Wenn Familien bereits ihre Kinder monatelang komplett an „Versorgungseinrichtungen“ abgeben müssen, weil die Eltern nicht mehr genug Geld besitzen, um ihre Kinder ernähren und kleiden zu können – aus dem einzigen Grunde einer „Rettung“ der Banken, der Börsenspekulanten und der Vermögenden – dann kann man nur noch eines feststellen: Jetzt reicht es endgültig!

So wurde immer wieder, sowohl von den MusikerInnen als auch von den RednerInnen, Bezug genommen auf die aktuellen zum Teil sogar zeitgleich stattfindenden Manifestationen der Bevölkerung unter anderem in Spanien. Erschreckend hier das rigide bis brutale Vorgehen des Staates gegenüber den in den Straßen und auf den Plätzen Demonstrierenden, die lediglich grundlegende existenziell überlebenswichtige Dinge, wie z. B. eine bezahlte Arbeit oder die Gewährleistung einer Wohnung, einfordern. Die MusikerInnen in Bochum, das waren die Bands „Schwarz / Rot Atemgold 09“ und „Chupa Cabras“, welche die DemonstrantInnen ziemlich perfekt in ihre Stücke integrierten und zum Mitwirken bewegten. Die Redner waren Dr. Ulrich Schneider, der Hauptgeschäftsführer von „Der PARITÄTISCHE Gesamtverband“ sowie Dr. Kemal Bozay, der Geschäftsführer von IFAK (Verein für multikulturelle Kinder- und Jugendhilfe und Migrationsarbeit). Die Moderation und die Versammlungsleitung oblag Gudrun Müller, der Geschäftsführerin von ver.di Bochum.

Im Anschluss an die Kundgebung bewegte sich die sehr lange Demo in Richtung Schauspielhaus. Es waren immer und überall sehr viele Flaggen der LINKEN und der Linksjugend [`solid] zu sehen. Sehr gut hörbar war dieser Part der Demo ebenfalls, so dass an den antikapitalistischen Zielsetzungen keinerlei Zweifel blieb. Vom Wagen der LINKEN sprachen unter anderem Sevim Dagdelen und Inge Höger. Zur Abschlusskundgebung am Schauspielhaus waren als RednerInnen Annelie Buntenbach vom DGB-Bundesvorstand, Mag Wompel von Labournet Germany, Tobias Winzen von der IG-Metall Jugend Bochum und Michael Hortig von der ver.di Jugend Bochum geladen. Für die Musik an diesem Ort sorgten die Pottpoeten und das Schauspielhaus Bochum trug mit verschiedenen Aktionen zur Untermalung bei. Viele weitere Beteiligte bleiben hier noch ungenannt, denn die Protestaktion war riesengroß. In ganz Deutschland wird die Zahl der DemonstrantInnen auf bis zu 50.000 geschätzt, in Bochum sollen es 6.000 gewesen sein. Jeder und jedem der Beteiligten wird diese veröffentlichte Bochumer Zahl als zu gering eingeschätzt erscheinen, denn die Demo war wirklich beeindruckend. Es dürfte sich bei dieser Demo und allen weiteren in den verschieden Städten und Staaten Europas auch erst um einen zarten Beginn zahlreicher zukünftiger, immer notwendiger werdender, Proteste und Manifestationen handeln …

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Sitzungstermine des Kreisverbandes

Stand: 16.02.2019

Samstag, 16. Februrar 2019, MV (12 Uhr)

Donnerstag, 21. Februar, VS

Donnerstag, 21. März 2019, VS

Freitag, 12. April 2019, MV + Veranstaltung "Sozialraumoffensive in Mülheim" (18:30)

Donnerstag, 18. April 2019, VS

Donnerstag, 16. Mai 2019, VS

Samstag, 8. Juni 2019, MV (11 Uhr)

Donnerstag, 13. Juni 2019, VS

VS: Vorstandssitzung (Beginn: in der Regel um 18:00)

MV: Mitgliederversammlung

JHV: Jahreshauptversammlung

im BürgerInnenbüro (Dickswall 14, 45468 Mülheim)

Weitere Veranstaltungen sind hier zu finden.

Arbeitsgruppen

Stand: 06.01.2019

Kommunalwahl AG (zurzeit nur parteiöffentlich):

16. Januar 2019 19:00

MieterInnen AG:

9. Januar 2019 19:00

im BürgerInnenbüro (Dickswall 14, 45468 Mülheim)

Roter Stammtisch

Termine (meist jeden 3. Freitag im Monat):

Freitag, 18. Januar 2019 19:00

Freitag, 15. Februar 2019 19:00

Freitag, 15. März 2019 19:00

kein Stammtisch im April wegen Osterferien

Freitag, 17. Mai 2019 19:00

Freitag, 21. Juni 2019 19:00

immer im BürgerInnenbüro (Dickswall 14, 45468 Mülheim)

Ihr habt Lust, Euch zu informieren oder Fragen zu stellen? Kommt einfach vorbei! Wir freuen uns.

Mitgliederfrühstück

Termine (immer Samstags 10:00):

16. Juni 2018, 18. August 2018, 20. Oktober 2018, 15. Dezember 2018

immer im BürgerInnenbüro (Dickswall 14, 45468 Mülheim)

Jeder bringt was mit und auch Gäste sind herzlich eingeladen!

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BürgerInnenbüro Die Linke

Dickswall.14
45468 Mülheim

Montag: 12:00 – 15:00
Dienstag: 11:00 – 14:00
Mittwoch : 11:00-  14:00
Donnerstag: 15:00 – 17:30
Freitag: geschlossen

 

Der Kreisverband ist folgendermaßen schriftlich zu erreichen:

DIE LINKE. Kreisverband Mülheim-Ruhr

c/o Andrea Mobini

Aktienstr. 237

45473 Mülheim an der Ruhr

info@dielinke-muelheim-ruhr.de

Telefon: 0208/44531612 (Andrea Mobini, Kreissprecherin)

* Die Adresse der Geschäftsstelle der Gruppe DIE LINKE. im Rat der Stadt Mülheim an der Ruhr ist auf der Seite der Ratsgruppe zu finden.