Lachsersatz ist kein Lachs, auch wenn er rot schillert

KEIN Plagiat! ORIGINAL

DIE LINKE. Mülheim-Ruhr distanziert sich von einer kommunalen Wahlvereinigung namens „WIR – Linke aus Mülheim“ und deren VertreterInnen im Stadtrat, Achim Fänger und Carmen Matuszewski

Zum Thema „Lachsersatz“: Eine Imitation sollte nie als „echt“ verkauft werden! Eine reine Selbstverständlichkeit? In Mülheim anscheinend nicht. So verhält es sich hier mit der Bezeichnung „Linke“. Doch, ob großgeschrieben im Original, wie im Namen des Kreisverbandes DIE LINKE. Mülheim-Ruhr, oder klein wie in der Pseudo-„WIR - Linke aus Mülheim“ mit ihrem Büro im Mülheimer Norden, dazwischen liegen Welten. Denn die Wahlvereinigung „WIR – Linke aus Mülheim“ bezeichnet sich auf ihrer WebSite möglichst richtungsneutral lediglich als „überparteiliches kommunales Personenwahlbündnis“. Hingegen ist unser Kreisverband DIE LINKE. Mülheim-Ruhr Teil der Bundespartei mit Abgeordneten im Bundestag und neuerdings auch im NRW-Landtag - durchaus also eine Erfolgsgeschichte.

PLAGIAT

Nun haben zwei unserer ehemaligen Mülheimer Mitglieder, Achim Fänger und Carmen Matuszewski, nicht nur ihre Mandate der einstigen LINKEN Rats-Fraktion mit zum Wählerbündnis „WIR“ genommen, nein, auch mit unserem Namen möchten sie offenbar zusätzlich noch unseren Erfolg vereinnahmen, um auf unserer Welle als falscher Lachs mit zu schwimmen…. Pikant an dieser Sache ist nicht zuletzt, dass Herr Fänger, aufgrund eines einstimmigen Misstrauensvotums (bei einer einzigen Enthaltung, wie Frau Matuszewski bestätigen könnte) der Gesamtfraktion (also auch der Sachkundigen BürgerInnen der LINKEN), inzwischen aus unserer Partei ausgetreten ist. Direkt im Anschluss ist auch Frau Matuszewski, allerdings ohne ein vergleichbares Misstrauensvotum, aus der Partei DIE LINKE. ausgetreten. Selbst „an den Haaren herbeigezogen“ können beide sich noch nicht einmal formal als Linke bezeichnen, vom inhaltlichen Anspruch einmal ganz abgesehen: Denn links sein bedeutet insbesondere, sich solidarisch und legitimiert zu verhalten.

Die nunmehr einzige legitimierte Stadtverordnete der Mülheimer LINKEN, Gabi Rosinski, und alle Mülheimer Bezirksvertreter der LINKEN (Dieter Kahl, Manfred Markovics und Andreas Marquardt), im letzten Jahr von den WählerInnen der LINKEN gewählt, vertreten hingegen auch noch gegenwärtig deren Interessen und sind auch weiterhin Mitglieder der Partei DIE LINKE. Von wem eigentlich wurde „WIR – Linke aus Mülheim“ gewählt? Hatten die Mülheimer WählerInnen, auf deren Mandat sich momentan (noch) Herr Fänger und Frau Matuszewski berufen, bei der Kommunalwahl nicht die Partei DIE LINKE gewählt? Denn „WIR – Linke aus Mülheim“ gab es ja während der Kommunalwahl noch gar nicht, wurde erst aufgrund des Misstrauensvotums der Mülheimer LINKEN Gesamtfraktion von Herrn Fänger und Frau Matuszewski „aus dem Boden gestampft“. Daher fällt es uns auch schwer, hier - ohne vorhandene WählerInnen - von einem „Wählerbündnis“ zu sprechen. Nennen wir es daher mal einfach „Personenwahlbündnis“. Vielleicht könnte man auch von einem „Zweckbündnis zur Privatvereinnahmung kommunaler Gelder“ sprechen? Das mögen die Leserinnen und Leser selbst entscheiden.

DIE LINKE. Mülheim-Ruhr stellt hiermit öffentlich die Frage (wie es schriftlich mittels persönlicher Briefe bereits geschehen ist): Wie wäre es mit einer Mandatsrückgabe, Herr Fänger und Frau Matuszewski? DIE LINKE. Mülheim-Ruhr jedenfalls hält ihre Forderung nach einer Mandatsrückgabe klipp und klar aufrecht. Auch wenn diese Mandatsrückgabe finanziell „wehtun“ könnte, denn damit entfiele ja die städtische Aufwandsentschädigung für Herrn Fänger und Frau Matuszewski ebenfalls… Nun denn, spätestens im Kommunalwahljahr 2014 werden die Karten neu gemischt, auch was die Frage der Legitimation von Stadtverordneten betrifft …

Rückkehr zu Einzelleistungen

Eine Rückkehr zu Einzelleistungen zwecks Unterstützung finanziell benachteiligter Kinder ist eine Notwendigkeit – solange das Hartz-IV-System noch Bestand hat.
 
DIE LINKE. Mülheim-Ruhr fordert die Rückkehr zu Einzelleistungen bei der Unterstützung für Kinder im Hartz-IV-System, solange dieses menschenunwürdige System noch besteht. Seit der am 1. Januar 2005 in Kraft getretenen Änderung des Beihilfe-Systems werden Einzelleistungen nur noch in seltenen Ausnahmefällen gezahlt. Die von der Bundesregierung errechnete „realistische“ Pauschale für Beihilfen umfasst u. a. die „Nutzung von Verkehrsdienstleistungen im Schienen- und Straßenverkehr, Nahrungsmittel sowie Schulmaterial“.

Wie der Frankfurter Sozialwissenschaftler Prof. Rainer Roth feststellte, steht Kindern unter 14 Jahren gemäß der pauschalen Berechnung der Bundesregierung für die sog. „Verkehrsdienstleistungen“ 1,96 Euro pro Woche zur Verfügung, für „Verzehr außer Haus“ (z. B. für Pommes) 1,14 Euro pro Woche und für „Lehr- und Lernmaterialien“ ist gar nichts vorgesehen. Für „Sportartikel, Spielwaren und Hobbys“ errechnete die Bundesregierung 0,32 Euro pro Woche. „Hartz IV ist von Schröder, Merkel, Seehofer, Westerwelle und den Grünen so konstruiert worden, dass ausgerechnet bei Schuleintritt weder der Wachstumsbedarf noch die Schulkosten gedeckt werden können“, so Prof. Rainer Roth, „Eltern aus Armutsfamilien sollen die entsprechenden Kosten in Eigenverantwortung selbst aufbringen. Der Sozialstaat fühlt sich dafür nicht mehr zuständig. So werden Kinder aus armen Familien gefördert.“

Der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, Heinz Hilgen, stellt fest: „Einmalige Beihilfen sind bedarfsgerecht“. Sie hätten nicht abgeschafft werden dürfen. „Ausgerechnet Hannelore Kraft und Ralf Stegner von der SPD fordern nun Beihilfen für Kinder“ so Uwe Klabuhn, Sprecher der LINKEN in Mülheim, „nachdem sie das unwürdige Hartz-IV-System verabschiedet und damit die Zweiklassengesellschaft erst zementiert haben, zeigen sie sich nun, im Superwahljahr 2009, als vermeintliche Wohltäter – Ich würde sie im Kontext mit Hartz IV ganz einfach als Täter bezeichnen.“

Konjunkturpaket bringt Mülheim 20 Millionen Euro

DIE LINKE. Mülheim-Ruhr fordert eine kommunale Ausgabenpolitik für Bildungsinvestitionen und die Einführung des Sozialtickets
 
DIE LINKE. Mülheim-Ruhr begrüßt generell Konjunktur fördernde Maßnahmen, mahnt aber gleichzeitig eine kommunale Ausgabenpolitik an, deren Ziel darin besteht, den städtischen Ausverkauf durch Privatisierungsprojekte zu beenden, die Bildungspolitik vor Ort zu intensivieren und in Mülheim eine Sozialpolitik im Sinne der Betroffenen zu initiieren. Aus dem in Berlin geschnürten Konjunkturpaket werden voraussichtlich ca. 20 Millionen Euro nach Mülheim fließen – Nach Mitteilung des Kämmerers Uwe Bonan sind 13 Millionen Euro für den Bereich Schule und Bildung geplant, während 7 Millionen Euro für den Bereich Straßenbau, Sportplätze, Bus & Bahn sowie zur Restaurierung der Tiefgarage am Victoriaplatz / Platz der ehemaligen Synagoge eingesetzt werden sollen.

DIE LINKE. Mülheim-Ruhr fordert die mit Mehrheit im Stadtrat vertretenen Fraktionen auf, sich nun endgültig von den kommunalen PPP-Verschuldungsprojekten zu verabschieden. Instandsetzungs- und Reparaturaufträge an den gebeutelten Mülheimer Mittelstand zu vergeben, um unsere Schulen, Kindergärten und Sportstätten zu sanieren, ist sicherlich mehr als notwendig.
Dazu Nina Eumann, Sprecherin des Kreisverbandes: Investitionen sind allerdings nicht nur notwendig an den Gebäuden, sondern auch inhaltlich. Mülheim sollte hier dem Beispiel anderer Kommunen folgen und mindestens das letzte Kindergartenjahr gebührenfrei stellen .
Im Rahmen der Schulsanierung ließe sich auch die Forderung der Mülheimer LINKEN nach einer vierten Gesamtschule umsetzen, so dass mehr Mülheimer Schülerinnen und Schüler an einem hochwertigen, umfassenden und integrierenden Unterricht teilnehmen könnten, anstatt schon frühzeitig, je nach den finanziellen Voraussetzungen der Eltern, auf verschiedene Schulformen mit unterschiedlichen Bildungschancen verteilt zu werden.

Mit den Geldern, die für Bus & Bahn eingesetzt werden sollen, besteht die Möglichkeit, endlich auch in Mülheim ein Sozialticket für finanziell schwächere Familien einzuführen. Der entsprechende Ratsbeschluss ließe sich hiermit auch ohne die Zustimmung des VRR umsetzen, indem die Stadt Mülheim die entsprechenden Zuschüsse übernimmt. Das Konjunkturpaket kann nur dann sinnvoll sein, wenn es dazu führt, dass gerade diejenigen Menschen wieder am gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Alltag teilnehmen können, die durch die neoliberale Politik der letzten Jahre abgehängt und ausgegrenzt wurden. RentnerInnen und Hartz-IV-EmpfängerInnen ohne Kinder wurden bei der Verabschiedung des Konjunkturpakets von allen hiermit verbundenen Leistungen ausgeschlossen – Mit Einführung eines Sozialtickets in Mülheim würden finanziell benachteiligte Familien zumindest minimal vom Konjunkturpaket profitieren. Finanzielle Hilfen für Besserverdienende hingegen werden gespart und können somit eventuell als Wahlkampfwerbung der Regierungsparteien, nicht aber als Konjunkturmaßnahme bezeichnet werden. 

DIE LINKE. Mülheim hat ihren Oberbürgermeister-Kandidaten gewählt!

Zum Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Mülheim an der Ruhr wählte die Mitgliederversammlung der zum ersten Mal bei der Kommunalwahl antretenden Partei DIE LINKE. Mülheim den 59jährigen Journalisten Wim Ehlers aus Mülheim-Heißen mit einem Ergebnis von 87 % der gültigen Stimmen. Als aktiver Gewerkschafter ist er medienpolitischer Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Kultur, Kunst und Medien der Linken und engagiert sich besonders für politische Bildung – u.a. in der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Möglichkeiten der Teilhabe aller Bevölkerungsschichten an den Programmangeboten zur Kulturhauptstadt 2010. Landesweit gilt Ehlers als engagierter Vertreter der Katholischen Soziallehre und zeigte auf mehreren Podiumsdiskussionen die Nähe von Christentum und demokratischem Sozialismus auf.Zum Portrait von Wim Ehlers

Armut darf nicht privatisiert werden!

Die NRZ stellte aktuell fest, dass Hartz IV Armut per Gesetz ist, denn der Regelsatz für Hartz4-Empfänger deckt keinesfalls die Kosten hunderter Mülheimer Schülerinnen und Schüler. Jedes vierte Mülheimer Kind kommt ohne Essen und Materialien zum Unterricht. Das Diakoniewerk „Arbeit und Kultur“ musste in 375 Fällen für den „Sozialstaat“ Deutschland einspringen und die betroffenen Kinder mit Zirkeln, Heften und sonstigen Lernmitteln ausstatten. Mehr

Hartz-IV-Kinder brauchen kein Abitur - Bildungsrepublik Deutschland?

Das „Schulbedarfspaket“ der Bundesregierung: Für Kinder aus „Hartz IV-Familien“ reicht der Hauptschulabschluss – Das Abitur nur für diejenigen, die es sich finanziell auch leisten können!
Der Bund stellt zukünftig Kindern aus Familien, die Hartz IV beziehen, 100 Euro pro Schuljahr für Schulbücher, Hefte, Stifte oder anderes Schulmaterial zur Verfügung. Diese Unterstützung soll allerdings nicht bis zum Abitur sondern nur bis zum zehnten Schuljahr gezahlt werden,... Mehr

23. September 2008

132 Euro sind genug!

„Für eine handvoll Euro: 132 Euro sind zum Sterben genug“ war das Thema der Mülheimer Montags-Demo am 8. September, an der außer der Stamm-Gruppe aus Betroffenen und SolidarisiererInnen auch zahlreiche Interessierte aktiv teilnahmen. Immerhin ging es um den Aufreger der Woche: Zwei Chemnitzer Wirtschaftswissenschaftler, einer von ihnen Investment-Banker, meinten, mit 132 Euro Minimum bzw. 278 Euro maximal käme man als Hartz IV-EmpfängerIn aus, nicht in der Woche wohlgemerkt, sondern im Monat! weiterlesen?

Bundeswehr raus aus Afghanistan

Wer wirklich den Frieden in Afghanistan will, muss zuerst den Krieg beenden! Der Afghanistankrieg hat eine entsetzliche Spirale der Gewalt und eine katastrophale Sicherheitslage verursacht. Die Bundesregierung betont immer wieder, dass die militärische Absicherung entscheidend für den Wiederaufbau sei. Das Gegenteil ist der Fall. „Humanitäre Hilfe“ verliert ihre Neutralität, wenn sie auf militärischen Maßnahmen beruht....  Artikel und Bilder zur Demo in Berlin

Erinnerung an den 12. November 1918 - Neunzig Jahre Frauenwahlrecht


Am 12. November 1918 erhielten die Frauen durch den Rat der Volksbeauftragten das aktive und passive Wahlrecht. Es war die Frucht eines langen Kampfes.
Seit ca. 1848 organisierten sich aktive Feministinnen in Frauenvereinen. Sie gründeten Frauenzeitungen, und erreichten damit eine neue Breitenwirkung...
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Ulrich Maurer: Zumwinkel, Siemens & Co. - der Sittenverfall grassiert

    Berlin (ots) - "Der Fall Zumwinkel ist die Spitze des Eisbergs", diagnostiziert Ulrich Maurer, Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE. "Die Kette des Sittenverfalls in der Republik ist endlos. Im Blickfeld sind fast ausschließlich die ganz oben: Manager, Millionäre, Milliardäre. Nach horrenden Abfindungen im Mannesmann-Deal, Korruption im gesamten Siemens-Konzern, diversen Insidergeschäften sind nun Hunderte Verdächtige, vor allem gut Betuchte, im Visier der Steuerfahnder." Ulrich Maurer weiter:

    "Im Lande jagt ein Aufschrei über das skandalöse Fehlverhalten Einzelner den nächsten. Keiner redet über Hintergründe. Die Politik bleibt tatenlos. Anträge, Managergehälter zu begrenzen, die Gier nach Rendite zu stoppen, Steuerschlupflöcher endlich und definitiv zu stopfen, werden im Bundestag abgelehnt. Stattdessen wird eine riesige Kontrollbürokratie aktiviert zur Schikanierung kleiner Leute, die Sozialleistungen beziehen.

    Reichtum schlägt auf die Moral. Zwei Drittel der Menschen glauben, dass es nicht mehr gerecht zugeht im Lande. Wenn Manager heute das 200-Fache eines Arbeiters verdienen, wenn der Kontrast zwischen Champagnerpartys und Suppenküchen immer schlagender wird, muss im Staate etwas grundlegend geändert werden. Die Glaubwürdigkeit der Demokratie ist in Gefahr."

Pressekontakt:
DIE LINKE.
Fraktion im
Bundestag
Hendrik Thalheim
Tel.:  030/22752800
Mobil: 0172/3914261
Mail: pressesprecher@linksfraktion.de 

17. September 2008

DIE LINKE. unter Rheinbrücke verbannt

Hartz-IV-Hearing der LINKEN wurde unter eine Düsseldorfer Rheinbrücke verbannt – Die Fraktionen von CDU, SPD, FDP und Bündnis 90 / DIE GRÜNEN verweigerten zahlreichen Arbeitslosen, ihren Verbänden und angereisten Wissenschaftlern den Zutritt zum nordrhein-westfälischen Landtag. Bericht lesen und mehr Bilder!

 

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NOKIANER

Lichterkette für NOKIANER

Am Sonntag, den 10. Feb., trafen sich bei frühlingswarmen Temperaturen über 6000 Menschen vor dem NOKIA-Werk in Bochum. Aufgerufen war zu einer Menschen- und Lichterkette rund ums Werk. Die Teilnehmer kamen zu tausenden, um ihre uneingeschränkte Solidarität mit den Arbeitnehmern von NOKIA deutlich zum Ausdruck zu bringen: Besonders stark vertreten war hierbei DIE LINKE. NRW. Ob mit roten Fahnen oder lodernden Fackeln, die reihum weitergereicht wurden: Dieser Abend konnte vielen Menschen für kurze Zeit ein wenig Hoffnung vermitteln. Menschen, deren Lebensplanung und Existenzsicherung nun pechschwarz aussieht – Bei einer Unternehmenspolitik, die einzig durch die vollständig unbegrenzte Profitmaximierung einiger weniger Anteilseigner definiert ist.

 

Viele Arbeitnehmer des NOKIA-Werks äußerten in spontanen Gesprächen ihre Wut und Empörung über die Konzernspitze und die Unternehmenspolitik von NOKIA: „Diese Art des Heuschrecken-Kapitalismus ist nicht länger hinnehmbar! Die Wirtschaft ist ein Teil des Gemeinwesens und soll dem Wohl des Menschen dienen!“

DIE LINKE. Mülheim beteiligte sich mit vielen roten Fahnen und einer Solidaritätserklärung an den Aktionen zum Erhalt des NOKIA-Werks. Am Treffpunkt der LINKEN wurden an einer Wäscheleine über 6000 Unterschriften aufgehängt, mit denen man daran erinnerte, dass es bei der geplanten Schließung nicht um Zahlen sondern um Menschen geht. Als sich die Lichterkette bei Sonnenuntergang rund ums NOKIA-Werk schloss, sah man, zwischen Trommelwirbeln und Blasmusik, unter Arbeitnehmern, die streitbar aber solidarisch diskutierten, einzelne Menschen, denen ins Gesicht geschrieben stand, dass die Schließung des Werks einen Sturz ins individuelle Unglück und in die persönliche Perspektivlosigkeit bedeutet. Diese Blicke sagten auch: Der Arbeitskampf muss weitergehen! DIE LINKE jedenfalls wird ihn mit allen Kräften unterstützen!  zurück 

Bürgerschaftswahlen in Hamburg am 24. Februar 2008

DIE LINKE. Mülheim-Ruhr unterstützte den Wahlkampf in Hamburg


Am Samstag, den 16. Februar, erhielten 450 000 Hamburger BürgerInnen Post von der LINKEN. Mehr als 700 unserer Parteimitglieder und SympathisantInnen, unter ihnen 350 aus dem gesamten Bundesgebiet, überreichten den Menschen Bürgerbriefe oder steckten sie in die Briefkästen der Haushalte. Auch DIE LINKE. Mülheim-Ruhr beteiligte sich in insgesamt zwei Bezirken aktiv an der Wahlkampfunterstützung für Hamburg.

Bei wunderschönem Wetter verteilten wir gemeinsam mit den Hamburger GenossInnen sowie Parteimitgliedern und SympathisantInnen aus vielen anderen Städten Nordrhein-Westfalens und anderen Bundesländern Bürgerbriefe und Flyer in Hamburgs Norden. Zwischendurch gab es in der Zentrale Kartoffelsalat mit Würstchen und ab und zu einen Kaffee. In den Bürgerbriefen engagieren sich Gregor Gysi und Oskar Lafontaine für die Durchsetzung von Mindestlöhnen, eine gebührenfreie Bildung, die Verbindlichkeit von Volksentscheiden, die Abschaffung von Ein-Euro-Jobs und für Soziale Gerechtigkeit: „Wir müssen uns in Hamburg nicht mit sozialer Spaltung abfinden, wenn in der Bürgerschaft die Entschlossenheit für eine Umschichtung bei den öffentlichen Finanzen vorhanden ist […]. Durch DIE LINKE hat das Soziale wieder Gewicht bekommen.“