Weltfriedenstag und Interkulturelle Woche

Am Samstag, den 24. September fand auf dem Kurt-Schumacher-Platz im Rahmen der Interkulturellen Woche unter dem Motto „Anders sein bereichert“ der Weltfriedenstag statt. Der Integrationsrat der Stadt, das Friedensforum und viele unterschiedliche Organisationen sorgten mit Musik, Informationen und Speisen aus aller Welt bei Gesprächen zwischen Menschen aus verschiedenen Kulturen für einen weiteren Abbau von Vorurteilen sowie für die Stärkung der interkulturellen Toleranz und Akzeptanz.
Ebenfalls mit einem Info-Stand vertreten waren die LINKEN, die auch schon an mehreren Vorbereitungstreffen der M.I.T. im Agenda-Büro teilgenommen hatten.

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Fordern Sie mit uns einen Stopp der deutschen Rüstungsexporte!

Jede Minute stirbt ein Mensch an den Folgen einer Gewehrkugel, einer Handgranate oder einer Landmine. Fachleute schätzen, dass alleine durch Gewehre und Pistolen der Waffenschmiede Heckler & Koch nach dem Zweiten Weltkrieg weit mehr als eine Million Menschen ihr Leben verloren haben. Weitere ungezählte Kriegsopfer sind durch die vielen anderen waffenexportierenden deutschen Unternehmen zu beklagen...

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Friedensfest, Ramadanfest und Interkulturelle Wochen

Ein vielseitiger und sehr sinnvoller Samstagnachmittag in Mülheim
 

Am Samstag, den 18. September fanden auf dem Kurt-Schumacher-Platz und dem Synagogenplatz mehrere sehr gut besuchte und vielseitige Veranstaltungen statt: Während des Friedensfestes des Friedensforums wurde unter dem Motto „Frieden schaffen nur mit Waffeln“ (wobei keinesfalls der Buchstabe „L“ überlesen werden sollte) bei musikalischer Begleitung Selbstgebackenes dargereicht, Kaffee angeboten und friedenspolitisch diskutiert. Wesentliches Thema war der Rückzug der Truppen aus Afghanistan – Hierzu lagen auch Unterschriftenlisten aus, auf denen eifrig unterzeichnet wurde. Teilgenommen hatten auf dem Kurt-Schumacher-Platz. u. a. das Friedensforum Mülheim an der Ruhr, Greenpeace und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der AntifaschistInnen (VVN – BdA) / Kreisvereinigung Mülheim mit jeweils einem eigenen Info-Stand.

 

Am selben Tag feierten viele Menschen auf dem Synagogenplatz das Ramadanfest, in dessen zeitlichem Rahmen auch die Interkulturellen Wochen eröffnet wurden. Das Ramadanfest, Fest des Fastenbrechens (im Türkischen auch Zuckerfest genannt) und nach dem Islamischen Opferfest das zweite Hauptfest des Islam, sollte Menschen verschiedener Kulturen an einem Tisch zusammenbringen – Nicht nur zum Verzehr der auf einem beinahe 15 Meter langen Tisch dargebotenen Süßigkeiten und Gebäckteilchen sowie vieler anderer Spezialitäten, sondern auch zu fruchtbringenden interkulturellen Diskussionen. Insgesamt neun islamische Vereine hatten das Fest organisiert, zu dem auch ein reichhaltiges Bühnenprogramm gehörte, sowohl musikalisch mit Rap-Musik, einer Schwarzmeergruppe türkischer Folklore und dem Kinderchor der Moschee Arrahma, als auch theoretisch-inhaltlich, indem u. a. über die Bedeutung des Fastens berichtet wurde. Wer sich über die Interkulturellen Wochen und das Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund in Mülheim informieren mochte, konnte ab 13 Uhr außerdem an der Eröffnungsveranstaltung im Kunstmuseum der Alten Post teilnehmen. Die Interkulturellen Wochen werden unter dem Motto „Zusammenhalten – Zukunft gewinnen“ bis zum 10. Oktober gehen, Infos hierzu gibt es im Internet sowie in einem extra veröffentlichten Themen-Flyer mit sehr vielen Veranstaltungshinweisen. DIE LINKE. Mülheim-Ruhr ist der Auffassung, dass sowohl friedenspolitische als auch interkulturelle Veranstaltungen breiteste Unterstützung verdienen und von sehr vielen Menschen besucht werden sollten – Gerade in Zeiten, in denen z. B. in Dortmund, Neo-Nazis wieder aufmarschieren.

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Heiße Rhytmen beim Afrika-Kulturtag in Dümpten

Am Samstag, den 10. Juli fand, passend zur WM, auf dem Sportplatz an der Papenbuschstraße in Dümpten der Afrika-Kulturtag statt. Auf dem Programm standen u. a. eine afrikanische Modenschau, Musik, ein afrikanischer Markt mit Bazar-Spielen wie z. B. einer Tombola einschließlich Preisverleihung, ein vielseitiges Programm für Kinder und eine African Beer Exhibition. Getränke waren an diesem sehr heißen Tag wirklich wichtig und viele der Anwesenden, nicht nur die Kinder, nutzten das Wasser sowohl zur inneren als auch zur äußeren Abkühlung. Bei dann etwas angenehmeren nachmittäglichen Temperaturen belebte sich der Afrika-Kulturtag plötzlich: Musikgruppen und Modenschau lockten die Mülheimer BürgerInnen weg von ihren Siesta-Sesseln, hin zum Sportplatz, dessen Randbepflanzung glücklicherweise aus vielen Schatten spendenden Bäumen besteht – so dass trotz Dümptener Temperaturen noch so einige BürgerInnen des Stadtteils, ob afrikanischer oder europäischer Herkunft, wenn auch individuell etwas verspätet, beim Afrika-Kulturtag eintrafen.

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Organisiert war die Veranstaltung von vielen verschiedenen Vereinen wie z. B. BACDA, Bafut, Bakwere, Bali, Lebialem, MBUDCA, MECA NRW, MECUDA, NCDA und NKENG. DIE LINKE. Mülheim-Ruhr begrüßt die verstärkte Existenz internationaler Kulturtage in unserer Kommune, möchte aber nichtsdestotrotz nochmals auf bisher fehlende Schritte in der Politik verweisen, die auch im Kommunalwahlprogramm der Mülheimer LINKEN angemahnt werden: „Während andere europäische Länder längst zumindest ein kommunales Wahlrecht für alle EinwohnerInnen eingeführt haben, wird hierzulande schon die Selbstorganisation Nichtwahlberechtigter in politischen und kulturellen Vereinen mit Misstrauen betrachtet. DIE LINKE. Mülheim-Ruhr fordert: Wer von einer politischen Entscheidung betroffen ist, muss an ihr mitwirken können. Das ist eines der Grundprinzipien der Demokratie.“<//font>