Heiße Rhytmen beim Afrika-Kulturtag in Dümpten

Am Samstag, den 10. Juli fand, passend zur WM, auf dem Sportplatz an der Papenbuschstraße in Dümpten der Afrika-Kulturtag statt. Auf dem Programm standen u. a. eine afrikanische Modenschau, Musik, ein afrikanischer Markt mit Bazar-Spielen wie z. B. einer Tombola einschließlich Preisverleihung, ein vielseitiges Programm für Kinder und eine African Beer Exhibition. Getränke waren an diesem sehr heißen Tag wirklich wichtig und viele der Anwesenden, nicht nur die Kinder, nutzten das Wasser sowohl zur inneren als auch zur äußeren Abkühlung. Bei dann etwas angenehmeren nachmittäglichen Temperaturen belebte sich der Afrika-Kulturtag plötzlich: Musikgruppen und Modenschau lockten die Mülheimer BürgerInnen weg von ihren Siesta-Sesseln, hin zum Sportplatz, dessen Randbepflanzung glücklicherweise aus vielen Schatten spendenden Bäumen besteht – so dass trotz Dümptener Temperaturen noch so einige BürgerInnen des Stadtteils, ob afrikanischer oder europäischer Herkunft, wenn auch individuell etwas verspätet, beim Afrika-Kulturtag eintrafen.

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Organisiert war die Veranstaltung von vielen verschiedenen Vereinen wie z. B. BACDA, Bafut, Bakwere, Bali, Lebialem, MBUDCA, MECA NRW, MECUDA, NCDA und NKENG. DIE LINKE. Mülheim-Ruhr begrüßt die verstärkte Existenz internationaler Kulturtage in unserer Kommune, möchte aber nichtsdestotrotz nochmals auf bisher fehlende Schritte in der Politik verweisen, die auch im Kommunalwahlprogramm der Mülheimer LINKEN angemahnt werden: „Während andere europäische Länder längst zumindest ein kommunales Wahlrecht für alle EinwohnerInnen eingeführt haben, wird hierzulande schon die Selbstorganisation Nichtwahlberechtigter in politischen und kulturellen Vereinen mit Misstrauen betrachtet. DIE LINKE. Mülheim-Ruhr fordert: Wer von einer politischen Entscheidung betroffen ist, muss an ihr mitwirken können. Das ist eines der Grundprinzipien der Demokratie.“<//font>