Sehr geehrte Damen und Herren,
anlässlich der aktuellen Berichterstattung in den lokalen und regionalen Medien über die als AltenpflegerInnen angeworbenen 19 RumänInnen spricht die Stadtverordnete der LINKEN Gabriele Rosinski Verwaltung und Sozialholding der Stadt Mülheim ihre allerschärfste Missbilligung aus.
„Nicht nur die berichteten Vorgänge und angeprangerten Zustände an sich sind empörend“, so Frau Rosinski, „die Tatsache, dass Rat und Ausschüsse vom eigenmächtigen Alleingang der Sozialholding erst aus der Presse erfuhren, ist unerhört und untragbar.“
Dem Informationsdefizit der MandatsrägerInnen und Ausschussmitglieder soll nun durch einen Ratsantrag von Frau Rosinski auf einen ausführlichen Sachstandsbericht der Verwaltung unverzüglich abgeholfen werden. Sie setzt darin eine Frist zur Fertigstellung bis zum 15.11.2011. Dieses Datum ist so gewählt, dass der Bericht noch vor der Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales am 18.11.2011 vorliegt, „so dass dessen Mitglieder sich rechtzeitig und gründlich auf die Behandlung der Angelegenheit vorbereiten können und wieder auf einen handlungsfähigen Stand versetzt werden“, wie es im Antrag wörtlich heißt. Rosinski: „Da die Verwaltung das Projekt vor den Medien als vorbildlich und wohltätig hinzustellen weiß, dürften ja wohl auch meine kritischen Fragen nach der Überstundensituation in den Altenheimen vor und nach der Einstellung der so genannten PraktikantInnen niemanden ins Schwitzen bringen.“