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Nina Eumann

Sprecherin des Kreisverbands
Telefon: (0172) 2704216
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Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten


03.07.2010

Wahl der Bundespräsidentin / des Bundespräsidenten

Luc Jochimsen war eine großartige Kandidatin

Geschlossen unterstützten die Wahlfrauen und -männer der LINKEN aus NRW die Kandidatin Luc Jochimsen bei der Wahl des Bundespräsidenten in Berlin. Wolfgang Zimmermann, Landessprecher der Partei DIE LINKE: "Luc Jochimsen vertritt in der Friedenspolitik und in der Sozialpolitik Positionen, die von der breiten Mehrheit der Bevölkerung geteilt werden. Wulf und Gauck hingegen stehen für Kriegspolitik und Sozialabbau. Deshalb war keiner von beiden für uns im dritten Wahlgang wählbar."

Luc Jochimsen
NRW Wahlfrauen -und männer

02.07.2010

Wohngeldkürzung ist sozialpolitischer Kahlschlag

Als "sozialpolitischen Kahlschlag" bezeichnet die wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Heidrun Bluhm, die von der Bundesregierung geplante Kürzung des Wohngelds um fast 40 Prozent....  mehr

WEG MIT DEM SPARPAKET

Aufruf_Wuelfrath_2.pdf

 

06.07.2010

Demo in Stuttgart - "Wir zahlen nicht für Eure Krise!"

Größer? Auf das Bild Klicken

Unter dem Motto "Wir zahlen nicht für Eure Krise!" beteiligten sich im
Juni 20.000 Menschen an der Großdemo in Stuttgart gegen
Erwerbslosigkeit, Bildungsnotstand und Kopfpauschale sowie gegen das
"Sparpaket der Bundesregierung" in Höhe von 80 Milliarden Euro. Mit
diesem "Sparpaket" soll, nach den Wünschen der Bundesregierung, das
durch Bankenrettung und Steuerleichterungen verursachte Staatsdefizit
auf Kosten der Ärmsten in der Gesellschaft ausgeglichen werden.

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03.07.2010

Verfassungsschutzüberwachung

Sagel fordert Entschuldigung von Minister Laschet
„Lügengebäude ist zusammengebrochen“ 
„Minister Laschet muss sich jetzt öffentlich bei mir entschuldigen, denn er hat in der Plenarsitzung des Landtags die Unwahrheit gesagt.... mehr

Heiße Rhytmen beim Afrika-Kulturtag in Dümpten

Am Samstag, den 10. Juli fand, passend zur WM, auf dem Sportplatz an der Papenbuschstraße in Dümpten der Afrika-Kulturtag statt. Auf dem Programm standen u. a. eine afrikanische Modenschau, Musik, ein afrikanischer Markt mit Bazar-Spielen wie z. B. einer Tombola einschließlich Preisverleihung, ein vielseitiges Programm für Kinder und eine African Beer Exhibition. Getränke waren an diesem sehr heißen Tag wirklich wichtig und viele der Anwesenden, nicht nur die Kinder, nutzten das Wasser sowohl zur inneren als auch zur äußeren Abkühlung.   weiterlesen?

16.05.2010

Sozial geht nur mit uns. – 2. Bundesparteitag der Partei DIE LINKE. in Rostock.

Am Samstag den 15. und Sonntag den 16. Mai fand in der Stadhalle Rostock die erste Tagung des zweiten Bundesparteitages der Partei DIE LINKE. statt. Etwa 550 Delegierte aus Landesverbänden, parteiinternen Zusammenschlüssen, Arbeitsgemeinschaften sowie aus dem Jugend- und Studierendenverband kamen bereits am frühen Samstagmorgen zusammen, um die Weichen für die Zukunft der Partei zu stellen.

 

Auch der Kreisverband Mülheim an der Ruhr war mit einem Delegierten vor Ort präsent, um an den richtungsweisenden Entscheidungen direkt teilzunehmen, der Mülheimer Delegierte Patrick Schlos erklärt: “Es war ein Parteitag der großen Entscheidungen, aber auch der großen Abschiede. Während Lothar Bisky und Oskar Lafontaine unter minutenlangem, tosendem Applaus aus Ihren Funktionen verabschiedet wurden, übernahmen Gesine Lötzsch und Klaus Ernst Ihre neuen Aufgaben. Stellvertretend für den Kreisverband wünsche ich den beiden alles Gute und das Sie stets die richtigen Entscheidungen treffen mögen. Oder um es mit den Abschiedsworten von Oskar Lafontaine zu sagen: Machts’ gut – Machts’ besser!“

 

Aus NRW-Sicht war vor allem auch die Wahl des scheidenden Landessprechers und neuem Landtagsfraktionsvorsitzenden Wolfgang Zimmermann in den erweiterten Parteivorstand interessant.




31.03.2010

Gemeinsam gegen ProNRW

Die Bürgerinnen und Bürger Mülheims ließen Pro NRW am Freitag im Regen stehen - Während die Mahnwache der Rechtspopulisten in die Ecke geschickt wurde, feierten sehr viele Mülheimer ein Gemeindefest in der Fatih-Moschee und - mittels einer großen Gegendemo - sich selbst, ihr Engagement sowie die internationale Solidarität

Am Freitag veranstaltete die Gemeinde der Fatih-Moschee in Mülheim ein Gemeindefest, während die rechtsgerichtete Bürgerinitiative Pro NRW mit 32 Teilnehmern, davon 4 aus Mülheim, in 50 m Entfernung der Moschee wortwörtlich im Regen stand. Die „Mahnwache“ der Rechtspopulisten war seitens der Polizei derart unverhältnismäßig gut und kostenaufwendig geschützt, dass es beinahe keinem der rund tausend Gäste des Gemeindefests der Moschee gelang, einen etwas näheren kritischen Blick auf die Rechten zu richten. Eine der wenigen Mülheimer Bürgerinnen, die bis zur „Mahnwache“ vordrang, war die Stadtverordnete der Mülheimer LINKEN, Gabi Rosinski. Sie fragte dort Bernd Schüppe, den Spitzenkandidaten der Bürgerinitiative Pro NRW für die Landtagswahl, ob er sich als Weltbürger betrachte. Dieser antwortete: „Wenn ich auf Erden unterwegs bin, bin ich Deutscher.“ Die Mobilität der Rechtspopulisten war aber auch am Freitag recht beschränkt: Über den Gitterrand hinweg erklang aus recht beengter Perspektive 32-stimmig der unsichere Ruf: „Wir sind das Volk“, der aber so richtig in der Bevölkerung nicht ankam, da innerhalb einer Gegendemo viele hundert Mülheimer Bürgerinnen und Bürger, untermalt mit Weltmusik, ihrem Protest laut Ausdruck verschafften. Etliche weitere Mülheimer hielten sich zur selben Zeit in der Moschee selbst auf, um einen Tee zu trinken, um an einem der Stände eine Kleinigkeit zu essen, um die Info-Tafeln des Mülheimer Arbeitskreises „Migration & Geschichte“ zu studieren, um Diskussionsbeiträgen der Schauspielerin Renan Demirkan und des Sängers Peter Maffay zu lauschen, sowie den anwesenden Wahlkämpfern Hannelore Kraft (SPD) und Sigmar Gabriel (SPD), oder aber im persönlichen Gespräch auf internationaler Ebene zwischen Freunden, Verwandten, Arbeitskollegen, Kommilitonen oder Mitschülerinnen das Wort „Überfremdung“ ganz nebenbei und vollkommen selbstverständlich ad absurdum zu führen. Fremd blieben an diesem Tag nur 32 traurige Gestalten im Regen, deren Integrationsbereitschaft doch recht zu wünschen übrig ließ.





20.02.2010

Mülheimer LINKE. kritisiert Wachstumsbeschleunigungsgesetz

Es kommt wie erwartet: Nach der gestrigen Verkündung der Haushaltspläne im Rat sind die Auswirkungen des so genannten Wachstumsbeschleunigungsgesetzes auch in Mülheim angekommen. Sowohl bei der Einkommens- wie auch bei der Gewerbesteuer wird es in Mülheim laut Stadtkämmerer Bonan zu Einbußen von knapp 1,6 Millionen Euro kommen - nicht zuletzt wegen der Auswirkungen des umstrittenen Gesetzes, das auch durch "Schützenhilfe" aus der eigenen Stadt verabschiedet wurde: Die Mülheimerin und FDP-Bundestagsabgeordnete Ulrike Flach hatte dem Gesetz im Bundestag ihre Zustimmung erteilt (Nachzulesen zB bei abgeordnetenwatch.de).

"Frau Flach handelt nach dem Motto, Arbeit muss sich wieder lohnen", so der Kreissprecher der Mülheimer LINKEN Patrick Schlos. „Wie es aussieht, lohnt sich das Gesetz vor allem für die Klientel der FDP", so Schlos weiter, "Die in dem Gesetz großzügig enthaltenen Steuergeschenke für Vermögende, reiche Erben und Großunternehmer werden in Mülheim vor allem wieder die abhängig Beschäftigten, die finanziell Benachteiligten sowie Kinder und Jugendliche durch erhöhte Abgaben, durch Kürzungen von Bildungsangeboten, durch Reduzierung von Sozialleistungen und durch Streichung von Kulturangeboten tragen müssen."


06.02.2010

Sozialticket – LINKE Opposition ist wirksam

„Die LINKE in Mülheim begrüßt grundsätzlich die Einführung eines Sozialtickets“, so der Sprecher der Mülheimer LINKEN, Patrick Schlos. Durch die Einführung eines Sozialtickets wird der Nahverkehr für finanziell schwache Menschen bezahlbar. „Allerdings“, so kritisiert Schlos, „geht der Vorschlag von CDU und Grünen an der Realität vorbei und dient augenscheinlich einem einzigen Zweck: Der Abwehr der LINKEN bei der wichtigen Landtagswahl in NRW, indem Grüne und CDU sozialpolitische Themen als Stimmenfänger entdecken.“

Die Linke fordert stattdessen ein echtes Sozialticket zum Betrag von 15 Euro, die auch der Mobilitätspauschale im Hartz IV-Regelleistungssatz entsprechen. Der Vorschlag von Grünen und CDU läuft daraus hinaus, die gewährten Ermäßigungen auf die allgemeinen Fahrtkosten umzulegen, was auf eine drastische Erhöhung der Fahrpreise für alle anderen ÖPNV-Nutzer hinausläuft und somit neue Ungerechtigkeiten erzeugt - gerade bei Menschen mit geringem Einkommen, die aus dem Angebot herausfallen und somit Bus & Bahn noch seltener nutzen können.

„Kürzlich war der Presse zu entnehmen, dass bei einer massiven Fahrkartenkontrolle in etwa 10 Prozent der Fahrgäste schwarz fuhren. DIE LINKE interpretiert es nicht so, dass etwa 10 Prozent der Fahrgäste kriminell seien, sondern dass den meisten Menschen schlicht die finanziellen Mittel fehlen“, so Schlos weiter. Ein Sozialticket für 15 Euro würde demnach nicht nur weite Bevölkerungsschichten „entkriminalisieren“ und der Allgemeinheit Gerichts- und Verwaltungskosten ersparen, sondern auch reelle, zusätzliche Einnahmen bescheren, die den Betrieben bisher durch Schwarzfahrten entgingen.

“Bereits vor der Kommunalwahl 2009 und in der laufenden Legislaturperiode des Rates setzte sich die LINKE in Mülheim, wie auch in anderen Städten, gegen den massiven Widerstand der regierenden Parteien für ein Sozialticket ein“, stellt Schlos fest, „Jetzt haben Grüne und CDU in NRW mitten im Wahlkampf und trotz vormaliger Bedenken die Bedürfnisse der Menschen als Abwehr gegen eine starke LINKE für sich entdeckt. Wir werten es trotzdem als Erfolg unserer Arbeit für die Menschen“, so Schlos, „dass allein die Angst vor einer starken LINKEN Opposition, CDU und Grüne zum Aufgreifen sozialpolitischer Themen zwingt.“




10.12.2009

Stolpersteinverlegung in Styrum

Der Künstler Günter Demnig verlegte in Styrum einen Stolperstein in Gedenken an Johann Vier, der als Gewerkschaftsmitglied und Kommunist in der Zeit des Nazi-Regimes ermordet wurde.

 

Der Künstler Günter Demnig erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbst gewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing in den Bürgersteig einlässt. Auch am 7. Dezember verlegte Günter Demnig u. a. in der Wörthstraße 31 in Styrum in Anwesenheit der Hausbewohner, politisch interessierter BürgerInnen, der Presse und des LINKEN Bezirksvertreters der Mülheimer BV 2, Andreas Marquardt (Mitglied der Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten), einen weiteren Stolperstein im Gedenken an Johann Vier.

 

Aus den biographischen Ausarbeitungen des AK Stolpersteine zur Person: Johann Vier wurde am 22. Mai 1896 in Oberhausen als Sohn der Eheleute Heinrich und Maria Vier, geb. Gardeniers, geboren. Am 16. August 1919 heiratete er Alwine Ivens. Er war seit 1930 Mitglied der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) und dort als Unterkassierer tätig. Zudem war er Leiter des Spielmannszuges „Verein der Musikfreunde“, Mitglied in der Gewerkschaft „Roter Bauarbeiterverband“ sowie in der „Roten Hilfe“. Bereits am 1. März 1933 wurde Johann Vier in seiner Wohnung in der Wörthstraße 31 verhaftet und in das Polizeigefängnis Mülheim eingeliefert. Von dort wurde er ins Gefängnis Anrath verlegt und anschließend bis Ende Februar 1934 im Lager Börgermoor in Schutzhaft gehalten. Am 29. Mai 1935 wurde Johann Vier vom Oberlandesgericht Hamm wegen Mitgliedschaft in der Kommunistischen Partei und Vorbereitung zum Hochverrat zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt. Bis Anfang November 1939 verbüßte er seine Strafe im Zuchthaus Lüttringhausen. Am 19. September 1944 wurde er in das KZ Flossenbürg eingewiesen. Seit Februar 1945 gilt Johann Vier als vermisst und wurde am 19. September 1949 schließlich vom Amtsgericht Mülheim für tot erklärt.

 

Günter Demnig hat mittlerweile über 20.000 Steine in etwa 430 Städten und Gemeinden in Deutschland, den Niederlanden, Polen, Österreich, Tschechien, der Ukraine und Ungarn gesetzt. Demnigs Intention ist, den NS-Opfern, die in den Konzentrationslagern zu Nummern degradiert wurden, ihre Namen zurückzugeben. Das Bücken, um die Texte auf den Stolpersteinen zu lesen, soll auch eine symbolische Verbeugung vor den Opfern sein. Außerdem soll die Markierung der Tatorte, häufig inmitten der Wohngebiete, die von einigen Zeitzeugen vorgebrachte Schutzbehauptung, dass man von den Deportationen nichts mitbekommen habe, in Frage stellen. Die Daten für seine ersten Steine erhielt Demnig in Zusammenarbeit mit dem „Gemeinnützigen Verein für die Verständigung von Roma & Sinti (Rom e. V.)“. Mittlerweile haben sich viele Initiativen und oft auch Schülergruppen gegründet, die an den Recherche-Arbeiten teilnehmen. Finanziert werden die Stolpersteine durch private Spenden. Ein Stein inklusive Verlegung kostet gegenwärtig 95 Euro. Die Herstellung der Stolpersteine erfolgt ausschließlich in Handarbeit. Hierauf legt der Künstler Wert, da er dies als wesentlichen Gegensatz zur maschinellen Menschenvernichtung in den Konzentrationslagern versteht. In einigen Kommunen wird das Verlegen von Stolpersteinen nur nach langen Diskussionen und unter Auflagen gestattet oder vollständig abgelehnt. Das bekannteste Beispiel ist München, wo sogar bereits verlegte Stolpersteine wieder entfernt wurden. In unserer Stadt hingegen wurden in den letzten Jahren bereits viele Stolpersteine verlegt - und im Frühjahr 2010 wird Günter Demnig in Mülheim mit der Verlegung der Steine fortfahren: „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“.

 

Weitere Informationen und biographische Aufarbeitungen zum Thema finden Sie auf den Webseiten des Arbeitskreises „Stolpersteine“ in der MIT – Mülheimer Initiative für Toleranz unter www.stolpersteine-mh.de